Satzung

Satzung

des

„MGV Concordia 1919 Haigerseelbach“

 

§ l – NAME UND SITZ DES VEREINS

Der Verein führt den Namen „MGV Concordia 1919 Haigerseelbach“ mit dem Zusatz „e.V.“, nach Eintragung in das Vereinsregister des Amtsgerichts Dillenburg.

Er ist Mitglied des Dill-Sängerbundes im Hessischen Sängerbund und im Deutschen Sängerbund.

Sitz des Vereins ist 35708 Haiger, Ortsteil Haigerseelbach; Gerichtsstand ist Dillenburg.

§ 2 – ZWECK DES VEREINS

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Zweck des Vereins ist die Pflege des Chorgesangs. Der Verein ist ein Männerchor.

Der Satzungszweck wird insbesondere durch folgende Maßnahmen verwirklicht:

Durch regelmäßige Proben bereitet sich der Chor für Konzerte und andere musikalische Veranstaltungen vor und stellt sich dabei auch in den Dienst der Öffentlichkeit.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es dürfen keine Personen durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Der Verein darf keine Personen durch Ausgaben begünstigen, die dem Zweck des Vereins fremd sind.

Alle Inhaber von Vereinsamtem sind ehrenamtlich tätig. Jeder Beschluß über die Änderung der Satzung ist dem zuständigen Finanzamt vorzulegen, bevor der Antrag beim Registergericht in Dillenburg eingereicht wird.

Die Erfüllung des Vereinszweckes geschieht ohne Bevorzugung einer politischen oder

konfessionellen Richtung.

§ 3 – MITGLIEDSCHAFT

Der Verein besteht aus singenden und fördernden Mitgliedern. Singendes Mitglied kann jede stimmbegabte Person sein. Förderndes Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person sein, die die Bestrebung des Chores unterstützen will, ohne selbst zu singen.

Der Antrag auf Aufnahme in den Verein ist schriftlich an den Vorstand zu richten, der über die Aufnahme entscheidet. Mit der Aufnahme erkennt das Mitglied die Satzung des Vereins an. Lehnt der Vorstand den Aufnahmeantrag ab, so steht dem Betroffenen die Berufung zur Mitgliederversammlung zu. Diese entscheidet endgültig.

Die Ehrung langjähriger und verdienter Mitglieder erfolgt durch Beschluß der Mitglieder-versammlung und nach den Richtlinien des Hessischen Sängerbundes und des Deutschen Sängerbundes (gemäß Anhang).

§ 4 – RECHTE UND PFLICHTEN DER MITGLIEDER

Die Mitglieder haben das Recht, an den Mitgliederversammlungen des Vereins teilzunehmen, Anträge zu stellen und das Stimmrecht auszuüben. Jedes stimmberechtigte Mitglied hat eine Stimme, die es nur persönlich abgeben kann.

 

Alle Mitglieder haben die Interessen des Vereins zu fördern, die singenden Mitglieder

außerdem die Pflicht, regelmäßig an den Singstunden teilzunehmen. Jedes Mitglied ist verpflichtet, den von der Mitgliederversammlung festgesetzten Beitrag pünktlich zu entrichten. Gleiches gilt für den von der Mitgliederversammlung aus besonderem Anlaß beschlossenen Umlagesatz.

§ 5 – BEENDIGUNG DER MITGLIEDSCHAFT

Die Mitgliedschaft endet

1.)    durch Tod,

sie bewirkt das sofortige Ausscheiden,

2.)    durch freiwilligen Austritt,

dieser erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand unter Einhaltung einer vierteljährlichen Kündigungsfrist zum Schluß eines Kalenderjahres. Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt das ausscheidende Mitglied zur Bezahlung des Mitgliedbeitrages verpflichtet,

3.)     durch Ausschluß seitens des Gesamtvorstandes

  • • bei Verstoß gegen die Satzung,
  • • wegen vereinsschädigenden Verhaltens,
  • • wegen unehrenhafter Handlungen,
  • • bei Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte,
  • • wenn Beiträge und andere Zahlungsverpflichtungen, die den Verein betreffen, für einen

  Zeitraum von 12 Monaten rückständig sind und ihre Zahlung nicht innerhalb einer Frist

  von zwei Wochen nach eingegangener Mahnung erfolgt.

Der Ausschluß bedarf der einfachen Mehrheit der Mitglieder des Gesamtvorstandes; bei Stimmengleichheit gibt das den Vorsitz führende Vorstandsmitglied den Ausschlag. Das Mitglied wird über den beabsichtigten Ausschluß vom Vorstand informiert und hat das Recht, sich vor der Entscheidung über den Ausschluß zu rechtfertigen.

Der Beschluß über den Ausschluß ist mit Gründen zu versehen und dem Mitglied mittels eines eingeschriebenen Briefes bekannt zu machen.

Gegen den Beschluß über den Ausschluß steht dem Mitglied die Berufung zur Mitglieder­versammlung zu. Die Berufung muß innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang des eingeschriebenen Briefes über den Ausschluß beim Vorstand eingelegt werden. Die Mitgliederversammlung, die über die Berufung entscheidet, ist innerhalb von drei Monaten nach Eingang der Berufungsschrift einzuberufen. Macht ein Mitglied von der Berufung keinen Gebrauch, so unterwirft es sich damit dem Ausschließungsbeschluß mit der Folge, daß eine gerichtliche Anfechtung nicht mehr möglich ist.

Mit dem Ausscheiden aus dem Verein erlöschen alle Ansprüche eines Mitgliedes dem Verein gegenüber.

§ 6 – VERWENDUNG DER FINANZMITTEL

Mitgliedsbeiträge und andere Zuwendungen dienen allein den beschriebenen Zwecken des Vereins. Nicht mit dem angegebenen Zweck zu vereinbarende Zuwendungen oder unangemessene Vergütungen dürfen aus Vereinsmitteln weder an Mitglieder noch an andere Personen gewährt werden.

§ 7 – DAS GESCHÄFTSJAHR

Das Geschäftsjahr ist gleich dem Kalenderjahr.

§ 8 – ORGANE DES VEREINS

Die Organe des Vereins sind: l. die Mitgliederversammlung

2. der Vorstand

3. der erweiterte Vorstand.

§ 9 – DIE MITGLIEDERVERSAMMLUNG

Alljährlich findet im l. Quartal eine ordentliche Mitgliederversammlung statt, zu der alle Mitglieder vom Vorstand acht Tage vorher unter Angabe der Tagesordnung schriftlich einzuladen sind. Im übrigen wird eine Mitgliederversammlung einberufen, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies beantragen.

Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammung ist ohne Rücksicht auf die erschienene Anzahl der Mitglieder beschlußfähig.

Die Mitgliederversammlung wird vom ersten Vorsitzenden oder dessen Vertreter eingeleitet. Alle Beschlüsse, mit Ausnahme des Beschlusses der Auflösung des Vereins, werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefaßt und durch den Schriftführer protokolliert. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung.

Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

1. Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes des Vorstandes und des Berichtes der Kassenprüfer,

2. Genehmigung der Jahresrechnung und Entlastung des Vorstandes,

3. Wahl des neuen Vorstandes:

Die Wahl des Vorsitzenden hat vor der Wahl der übrigen Vorstandmitglieder in einem besonderen Wahlgang zu erfolgen. Der Vorstand wird mit einfacher Mehrheit gewählt. Er führt die Geschäfte des Vereins bis zur Neuwahl weiter. Wiederwahlen sind zulässig.

4. Wahl von zwei Kassenprüfern.

Die Kassenprüfer werden auf ein Jahr mit einfacher Mehrheit gewählt. Sie dürfen dem Vorstand nicht angehören. Einmalige Wiederwahl ist zulässig, wobei jedoch von den Kassenprüfern jeweils einer ausscheiden muß.

5. Feststellung, Abänderung und Auslegung der Satzung:

Eine Änderung der Satzung kann nur mit einer Dreiviertelmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

6. Festsetzung der Höhe und Fälligkeit der Mitgliederbeiträge.

7. Entscheidung über die eingereichten Anträge.

8. Entscheidung über die Anträge von Mitgliedern gemäß § 3 und § 4 der Satzung, die die JHV angerufen haben.

9. Beschlußfassung über die Auflösung des Vereins, wozu eine Mehrheit von drei Vierteln der erschienen Mitglieder erforderlich ist.

10. Entgegennahme des musikalischen Berichtes des Chorleiters.

Jedem Mitglied steht das Recht zu, Anträge einzubringen. Diese Anträge sind eine Woche vor der Mitgliederversammlung schriftlich und begründet beim Vorstand einzureichen.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muß vom Vorstand einberufen werden, wenn der erweiterte Vorstand diese bei Vorliegen eines wichtigen Grundes beschließt und wenn es das Vereinsinteresse erfordert.

Jede ordnungsgemäß anberaumte (ordentliche und außerordentliche) Mitgliederversammlung ist beschlußfähig. Sie beschließt durch einfache Mehrheit, soweit nicht Satzungsänderungen oder die Auflösung des Vereins Gegenstand der Beschlußfassung sind. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

§ 10 – VORSTAND UND ERWEITERTER VORSTAND

Der Vorstand besteht aus

1. dem geschäftsführenden Vorstand, im gehören an:

a. der Vorsitzende

b. stellvertretender Vorsitzende

c. der Schriftführer

d. der Kassenführer.

Der geschäftsrührende Vorstand ist Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Jedes Mitglied ist allein vertretungsberechtigt.

Scheidet ein Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes während der Wahlzeit aus, so übernimmt auf Beschluß des Vorstandes eines der übrigen Mitglieder die Geschäfte des Ausgeschiedenen bis zur satzungsgemäßen Neuwahl des Vorstandes.

Der geschäftsführende Vorstand wird auf die Dauer von zwei Jahren gewählt.

2. dem erweiterten Vorstand, ihm gehören an:

a) der Vorstand

b) bis zu 3 Beisitzer ( z.b. Stellvertreter für den Schriftführer, Kassierer oder Notenwart und Pressewart)

c) bis zu 2 Beisitzer der passiven Mitglieder

Die Mitglieder des erweiterten Vorstandes werden ebenfalls von der ordentlichen Mitglieder­versammlung für die Dauer von zwei Jahren mit einfacher Stimmenmehrheit gewählt.

Der Vorstand ist verantwortlich für die ordnungsgemäße Verwaltung aller Ämter und hat im Behinderungsfalle eines Vorstandsmitgliedes für rechtzeitige Stellvertretung zu sorgen. Der Vorstand und der erweiterte Vorstand sind bei Bedarf durch den Vorsitzenden, im Behinderungsfalle durch dessen Stellvertreter, einzuberufen.

Die Einladung hat in der Regel acht Tage vorher schriftlich unter Mitteilung der Tagesordnung zu erfolgen. In Ausnahmefällen genügt eine Frist von mindestens zwei Tagen bei telefonischer oder mündlicher Bekanntgabe.

Der Vorstand und der erweiterte Vorstand sind beschlußfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend sind. Der Vorstand und der erweiterte Vorstand beschließen mit Stimmenmehrheit, soweit die Satzung nichts anderes besagt. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des die Vorstandssitzung leitenden Vorstandsmitgliedes den Ausschlag.

Über jede Sitzung ist eine Niederschrift zu fertigen, die von dem die Sitzung leitenden Vorstandsmitglied und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Die Niederschriften sind aufzubewahren. Die Mitglieder des Vorstandes und des erweiterten Vorstandes üben ihre Ämter ehrenamtlich aus.

§11 – CHORLEITER

Der Chorleiter wird durch den Vorstand berufen, er berät den Vorstand in allen musikalischen Angelegenheiten und stimmt sich mit dem Musikausschuß über die Auswahl des Liedgutes ab.

§ 12 – HAFTUNG

Der Verein haftet nur für solche vermögensrechtlichen Verpflichtungen, die vom Vorstand eingegangen werden, soweit der Betrag von 750,- DM für den Einzelfall nicht überschritten wird, Verbindlichkeiten über 750,- DM bedürfen zu ihrer Gültigkeit eines Mehrheits­beschlusses des erweiterten Vorstandes.

§ 13 – AUFLÖSUNG DES VEREINS

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit Zustimmung von drei Viertelteilen der erschienen Mitglieder beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende die gemeinsam vertretungsberechtigten Liquidatoren.

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an die politische Gemeinde, 35708 Haiger, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

§ 14 – INKRAFTTRETEN

Die vorliegende Satzung und der dreiseitige Anhang sind in der Mitgliederversammlung am 12. August 1998 beschlossen worden und mit dem gleichen Tag in Kraft getreten.

Haigerseelbach, den 12. August 1998

Der Vorstand